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Aktuelles rund um die Auto Thomas Firmengruppe!  


Gute Resonanz beim Wirtschaftsgespräch am 17. März 2010
Interessante Vorträge und reger Informationsaustausch
Ihr Ziel, Bornheimer Unternehmer in Kontakt zu bringen und sich untereinander in ungezwungener Atmosphäre auszutauschen, hat die Wirtschaftsförderung bei den 2. Bornheimer Wirtschaftsgesprächen in den Räumen des Autohauses Melzer in Bornheim-Waldorf voll erreicht. Dass der Bedarf bei den Unternehmen da ist und auch die Wirtschaftsgespräche und die zwanglosen Treffen gerne angenommen werden, zeigte die gute Resonanz auf die Anschreiben: knapp 60 Unternehmer, Geschäftsleute und Vorsitzende der Gewerbevereine waren gekommen. Nach dem Dank an die Mitveranstalter Thomas Becker und Klaus Zimmermann von DHPG Dr. Harzem & Partner sowie Jürgen Blattner, Inhaber Auto Thomas Firmengruppe, und Autohaus Melzer-Geschäftsführer Markus Dörmbach für die Ausrichtung der Veranstaltung, berichtete Bürgermeister Wolfgang Henseler über den Wirtschaftsstandort Bornheim.














Die Redner der Bornheimer Wirtschaftsgespräche boten interessante und informative Vorträge (v.l.: Jürgen Blattner, Dieter Herrmann, Wolfgang Henseler, Markus Dörmbach).

In Bornheim seien viele hoch qualifizierte und spezialisierte Unternehmen ansässig und die vielen Anfragen von Unternehmen belegen die hohe Qualität des Wirtschaftsstandortes und zeigen eine positive Entwicklung auf. So sei in den letzten fünf Jahren die Zahl der Arbeitsplätze um zirka 1.000 auf insgesamt 7.500 gestiegen. In Zusammenarbeit mit dem Rhein-Sieg-Kreis sei die neue Buslinie 817 eingeführt worden, was eine wichtige Verkürzung der Fahrzeiten für Arbeitnehmer bedeutet, die Investitionen in Schulen und Kindergärten und die damit verbundene Verbesserung der Lebens- und Lernbedingungen bieten einen Anreiz und schaffen ein positives Umfeld für Unternehmer und zuziehende Arbeitnehmer. Bei der Breitbandversorgung sind Erfolge erzielt worden, indem die Telekom bereits für einige Verbesserungen gesorgt hat. Problematisch sei hier immer noch Sechtem und schließlich seien Investitionen im sechsstelligen Bereich notwendig.
Jürgen Blattner, der zusammen mit seiner Tochter Judith an den Wirtschaftsgesprächen teilnahm, stellte die Auto Thomas Firmengruppe vor. Insgesamt hat die Firmengruppe 290 Mitarbeiter an den Standorten Bonn, Bornheim, Königswinter, Blankenheim und Brühl beschäftigt, wovon 40 Mitarbeiter Auszubildende sind. In allen Betrieben werden die Marken Volkswagen, Audi, Skoda, Nutzfahrzeuge von Volkswagen sowie Gebrauchtfahrzeuge vertrieben. Dabei schreiben die Hersteller den Autohäusern viele Dinge vor. So dürfen z.B. die Neu-Fahrzeuge nicht älter als sechs Monate sein oder VW schreibt eine Ausstellungsfläche von mindestens 1.000 qm vor. Viele Dinge, die kleinere Autohäuser nicht mehr leisten können. Ebenso wie den hohen Finanzierungsbedarf. Auto Thomas hält zirka 80 Fahrzeuge für die Vermietung bereit und hat zurzeit 85 Vorführwagen im Einsatz. Mit dem breiten Angebot sowie der hohen Servicequalität könne Auto Thomas bei den Kunden punkten, so Jürgen Blattner, der optimistisch in die Zukunft blickt.
"Ich habe Benzin im Blut und fast auf jedem Stuhl gesessen", begann Unternehmensberater und Lehrbeauftragter Dieter Herrmann seinen Vortrag "Manager am Pranger?!" und der über 30 Jahre als Manager in verschiedenen Unternehmensbereichen bei der Daimler AG gearbeitet hat. Für die Wirtschaftsinitiative Bornheims sprach er Bürgermeister Henseler sein Kompliment aus und meinte: "Kontakte schaden nur dann, wenn man sie nicht hat", um dann in seinem Vortrag über den Anspruch und die Realität bei der Unternehmensführung zu sprechen. Den Shareholder Value bezeichnete er als "Tanz um das goldene Kalb" mit der Fokussierung auf den Mehrwert der Anteilseigner, wobei die Kursschwankungen der Aktien nichts mit dem tatsächlichen Wert des Unternehmens zu tun hätten. Im Rahmen der Globalisierung seien die Managergehälter auch in Deutschland an amerikanische Verhältnisse angepasst worden, was vielerorts Kopfschütteln hervorruft. Auch die Aktienspekulanten hätten in den 90ern mitgemacht und die regelmäßigen Wachstumsraten gingen zu Lasten der Qualität. Nach seinem Dafürhalten sind zu 70 bis 80 Prozent die mangelnden Führungsqualitäten der Manager die Ursachen für Probleme in Unternehmen. Als Lösung schlug er die Transparenz und Offenlegung der Managementzahlen vor und hält eine funktionierende Unternehmenskommunikation für unverzichtbar. Manager sollten eine hohe Sozialkompetenz zeigen und leben sowie die Qualifizierung der Mitarbeiter an den Unternehmenszielen ausrichten. Kein Manager kann die Konzepte alleine durchsetzen, meinte er und gab den Anwesenden mit auf den Weg: "Vor der Betreuungsqualität kommt die Kommunikationsqualität." Autohaus Melzer-Geschäftsführer Markus Dörmbach, der seit 2008 "mit einem tollen Team" in Waldorf tätig ist, stellte anhand des Autohauses Melzer den Wandel vom unternehmergeführten Betrieb zum Filialbetrieb vor. Bei der anschließenden Führung durch das Autohaus in Waldorf konnten die interessierten Unternehmer den ausgebauten Motor eines VW Touareg sowie die neuesten Modelle der von der Thomas Firmengruppe vertriebenen Marken bewundern.

Quelle: Schaufenster vom 07. April 2010